BERLINS JÜNGSTE STRASSENZEITUNG

In Aldous Huxleys Roman „Eiland“ haben die Inselbewohner der fiktiven Insel Pala den dortigen Vögeln beigebracht, das Wort KARUNA zu rufen, um die Menschen an Mitgefühl und Achtsamkeit zu erinnern.

 

So wurde der  KARUNA KOMPASS über Nacht zur jüngsten Straßenzeitung der Stadt Berlin, als der „Straßenfeger“ nach 27 Jahren seiner Existenz als älteste seiner Zunft eingestellt wurde. Unser aktives Mitgefühl lies uns einspringen, als hunderte VerkäuferInnen ohne ihren geliebten „Straßenfeger“ auskommen mussten. Jetzt tragen wir eine große Verantwortung. Wir sind die Zeitung aus einer solidarischen Zukunft und brechen bewusst mit vielen Gewohnheiten, auch weil wir der Tradition nicht verpflichtet sind.

 

Wer das Blatt verkauft, darf alles behalten. Der Kompass ist bunt und bis auf den Namen kann jede Ausgabe anders sein.

 

Wir schreiben und berichten über Lösungen zur Veränderung des Stillstands.

Menschen ohne eine eigene Wohnung, dass ist unwürdig.

 

Deshalb geben wir solange nicht Ruhe bis das ein Ende hat.

 

Der Kompass kann mehr als eine Zeitung sein. Mit den Mitgliedern der KARUNA Sozialgenossenschaft und seinen Freunden kann es uns gelingen, dass Mitmenschen ohne Obdach durch den Verkauf des Kompass  künftig  Tiny Shelters  mieten können, als eine neue Möglichkeit sich einen  Weg aus der Obdachlosigkeit zu bahnen.

 

Wie die Vögel der Insel Pala soll der KARUNA KOMPASS auf diesem ambitionierten Weg an unsere eigene Verantwortung erinnern, die Dinge selbst in Bewegung zu bringen.

 

Ihre vielköpfige KARUNA KOMPASS Redaktion